Warum DDP kaufen?

Quote Jake

Jeder Kauf von Industriegütern sollte so zukunftssicher wie möglich sein. Und die Broadcast-Industrie verändert sich derzeit rapide. Ethernet ist gerade dabei, in jeder Hinsicht die dominante Netzwerktechnologie zu werden, die Cloud-Nutzung eingeschlossen.
Die Bandbreitanforderungen steigen aufgrund von vermehrter Team-Kollaboration und 4K/8K-Implementierungen stetig.
Darüber hinaus steht immer weniger Zeit und auch Wissen zur Verfügung, um komplexe Infrastrukturen und Workflows zu verwalten.
Diese ganzen Änderungen haben einen großen Einfluss auf die Storage-Industrie. Den größten Einfluss auf die Speicherindustrie hat aber mit Sicherheit der Flashspeicher, wie beispielsweise die SSDs.


Warum SSDs? Nun, 3,5-Zoll-Festplatten stehen mit hohen Speicherkapazitäten wie z. B. 15 TB zur Verfügung, allerdings sind 2,5-Zoll-SSDs mit derselben Kapazität bereits ebenfalls angekündigt. SSDs sind klein, leicht, stromsparend, sie haben keine rotierenden Komponenten und sind sehr zuverlässig und sehr schnell. Einige Nutzer von Shared-Storage-Systemen benutzen schon auf die eine oder andere Weise SSDs und haben bereits die Vorteile bemerkt. Es ist anzunehmen, dass Sie in naher Zukunft ebenfalls die Entscheidung treffen werden, SSDs in Ihrer Shared-Storage-Umgebung nutzen zu wollen. Um diesen Übergang weich und fließend durchzuführen, sollte man sich bewusst machen, wie dieser Markt in etwa acht Jahren aussehen wird. Es klingt nach einem langen Zeitraum, aber es ist bereits vorhersehbar, dass 24/7-Festplatten durch SSDs als primärer Speicher ersetzt werden. Wie kann nun aber ein fließender Übergang gelingen?


Die magischen Worte lauten hybride DDPs mit SSD Caching, Load Balancing und das Hinzufügen von DDP16EX-, DDP24EX- und DDP60EXR-Storage-Arrays im laufenden Betrieb mit automatisierter Datenumverteilung. All das kann ohne administrative Änderungen am Front-End, dem Web-Interface, durchgeführt werden.
Und es gibt noch mehr Unglaubliches, nämlich unsere DDP-Cluster-Technologie. Mit dieser Technologie kann wirklich jedes DDP am Back-End hinzugefügt werden, ebenfalls ohne dass administrative Änderungen am Front-End notwendig werden. Auch DDPs unterschiedlicher Herstellungsdaten und unterschiedlicher Typen können in einem solchen Cluster kombiniert werden.

DDP Cluster

Wenn nötig, kann ein einzelner DDP-Server aus dem Cluster entfernt und als Standalone-Gerät an einem anderen Standort verwendet werden. Ist der Auftrag beendet, kann man das DDP dem Cluster einfach wieder hinzugefügen und alle Mediendaten sind sofort verfügbar. All das hat eine lineare Skalierung von Kapazität und Bandbreite zur Folge und bietet Möglichkeiten wie Mirrored-Ingest, -Copying und –Recording. Diese Möglichkeiten, SSD Caching, Load Balancing, Mirroring und das Hinzufügen/Entfernen im laufenden Betrieb ohne Änderungen am Front-End, sind das Ergebnis vieler Jahre Softwareentwicklung. Die beiden Grundprinzipien hierbei sind:

1. Die Fähigkeit, Daten von einer Data Location zu einer anderen zu verschieben, zu kopieren und zu konsolidieren, ohne dass hierfür die Verzeichnis- bzw. Ordnerstruktur geändert werden muss und folglich für den Nutzer transparent bleibt. Eine Data Location kann sich hierbei innerhalb eines DDP-Systems befinden, sie kann aber auch auf verschiedene DDPs verteilt sein.

2. Paralleler iSCSI/AVFS-Zugriff von jedem Desktop-Client auf die DDPs und umgekehrt. Diese Prinzipien führen zu einem modularen, heterogenen Scale-Out-System von höchster Geschwindigkeit: Ein DDP-Cluster, ein einziges Laufwerk mit Dutzenden von Petabytes und einem Durchsatz von 100 GB/s – und das System bleibt erweiterbar. Grow as you go…


Für DDP-Kunden ist der Übergang recht einfach, insbesondere, wenn sie ein DDP-Volume pro Drive Group haben. DDP-Nutzer können ihr bestehendes System mit SSD- oder HD-Packs für Caching und Load Balancing erweitern. Im Laufe der Jahre werden sicherlich zusätzliche SSD-Packs installiert und der größte Anteil vom Ingest direkt auf SSDs erfolgen. Irgendwann wird das DDP-System selbst zur Erneuerung anstehen, weil es zu alt geworden ist. Auch das ist dann ein reibungsloser und einfacher Vorgang: Einfach das neue DDP in das bestehende Setup integrieren, mit dem Netzwerk verbinden und einschalten. Das alte Gerät kann dann jederzeit und ohne Zeitdruck außer Betrieb genommen werden. Wenn es noch nicht zu alt ist, kann es alternativ auch als Mirror-System im DDP-Setup weiterverwendet werden.

Dieses Szenario erfordert keine Änderungen an der Folder-Volume-Struktur (ein Namensraum), es müssen keine Änderungen bei den Benutzern, Gruppen und Zugriffsrechten und auch keine Änderungen an den Einstellungen von Anwendungen vorgenommen werden, die auf das DDP zugreifen. Das neue DDP kann an einem anderen Ort oder in einem anderen Maschinenraum aufgestellt sein, es muss sich lediglich im selben Subnetz befinden. Es ist auch gut möglich, dass mit der Zeit immer mehr neu erworbene DDPs microDDP10GbEs mit ausreichender Kapazität sein werden. Der Grund hierfür ist einfach: Da das microDDP10GbE keinen Maschinenraum benötigt, kann jedes DDP wirklich Here, There und Elsewhere sein.


Es ist denkbar, dass das hier skizzierte Bild für Nicht-DDP-Nutzer frustrierend ist. Für andere mag es wie ein Traum klingen oder schwer zu glauben sein. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der Übergang von HD auf SSD und der Übergang von einem alten DDP zu einem neuen DDP so unkompliziert und einfach ist. Deshalb: Alle Nicht-DDP-Nutzer mit Kosten- und Effizienzbewusstsein, die gerade darüber nachdenken, ihren alten Storage zu erneuern, sollten sich definitiv DDP mal genauer anschauen.


Also, wie sieht nun die Zukunft von Shared Storage aus? Eigentlich gibt es gar keine Notwendigkeit, diese Frage zu stellen, denn die Zukunft ist bereits hier und zwar mit der Software, die das DDP bietet. Natürlich werden die DDPs zukünftig immer kleiner werden, die Bandbreite und Kapazität hingegen steigen. Jetzt, da Sie einen Eindruck davon bekommen haben, was wir vorhaben: Interessiert es Sie, welches System wir Ihnen jetzt anbieten würden, und das mit der oben skizzierten Zukunft vor Augen?


series standaloneDDP

IN DER PRAXIS:

**   Unternehmen, die hauptsächlich Avid verwenden – Wechselmöglichkeit bei anstehender Erneuerung

Viele Unternehmen benutzen Avid-Speichersysteme. Wenn das Speichersystem erneuert werden muss, bietet sich DDP als gute Alternative an. Avid-Editoren werden den Funktionsunterschied gar nicht bemerken, profitieren aber von der zusätzlichen Geschwindigkeit. DDP bietet viele verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten an und Avid-Editing-Anwendungen können mit jeder beliebigen anderen Anwendung kombiniert werden.

**   Unternehmen, die hauptsächlich Avid verwenden – DDP als Erweiterungsmöglichkeit

Wenn auf ein Avid-Speichersystem nicht verzichtet werden soll, bietet DDP eine gute Alternative für die Speichererweiterung. Alle Medien bleiben auf „On Line“. So bietet sich eine zweckmäßigere und wirtschaftlichere Lösung, als jegliche andere Nearline-Archivierung.

**   Unternehmen, die hauptsächlich FCP/FCX verwenden

**   Unternehmen, die eine Storage-Lösung von Apple verwenden, sollten auch die Premiere oder eine andere Videoschnitt-Software benutzen. Anwendungen wie Premiere, Edius, Photoshop, After Effects und Ingest-Lösungen sind den für FCP-Benutzer angebotenen Lösungen recht ähnlich. Premiere und DDP sind ein perfektes Duo sowohl für Windows als auch für Mac. DDP ist auch eine gute Alternative, wenn Ihr Apple-Storage oder ein anderes Speichersystem erneuert werden muss.

**   Unternehmen, die Pro Tools benutzen

Pro Tools 7.x/8.x unterscheiden sich von der Versionen 9.x/11.x für Macs. Bei Pro Tools 7.x/8.x wird die DAE-Engine für Playback benutzt. Bei Pro Tools 9.x/11.x wird, abhängig vom verwendeten Speichersystem, entweder die DAE-Engine oder eine Standard-I/O-Datei für die Wiedergabe benutzt. DDP unterstützt alle hier genannten Pro Tools-Versionen.

**   Unternehmen, die Anwendungen für die Filmproduktion benutzen

Als ein SAN-System mit Pre-Read für DI (Digital Intermediate) ist das DDP eine hervorragende Wahl für die Arbeit mit Bildmaterial bis zu 4K. Mit einer 10GbE-Verbindung können zwei 2K-Streams auf Windows, Mac oder Linux verarbeitet werden. DDP unterstützt Anwendungen wie Autodesk Lustre & Smoke, DVS Clipster, Nucoda, Resolve und verschiedene Render-Maschinen.

**   Zeitgleicher Zugriff auf alle Anwendungen

Anwender in Ihrer Filmabteilung können mit dem DDP arbeiten, während andere Benutzer aus der Audio- oder Videobearbeitung ebenfalls Zugriff haben.


Für detaillierte InformationenDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr Informationen rund um DDP >> PDF Downloads